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  Nachhaltigkeit

Wissen unterscheidet sich in einem Punkt von allen anderen Ressourcen: Es vermehrt sich, indem man es (ver-)teilt und/oder braucht! Die nachhaltige Pflege der Ressource Wissen erfordert somit einerseits ein Umdenken im Vergleich zu den ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeits-Massnahmen. Andererseits gilt es zu bedenken, wohin es führt, wenn der wichtigste Treiber für die Innovationsstärke ungenügend gepflegt wird: Der Organisation wird die Basis für eine langfristige Zukunftssicherung entzogen.

Einbezug der wichtig(st)en internen Ressource in das Nachhaltigkeits-Konzept (PDF 800KB)
 

T. Auer; 2012
In das Konzept der Nachhaltigkeit soll(t)en jene Aspekte einbezogen werden, welche für das primäre nachhaltige Grundbedürfnis einer jeden Organisation — ökonomisch zu überleben — massgebend sind:  Das Management von immateriellen Werten und dessen  Pflege. Dazu haben wir Ihnen in einem Thesenpapier einige Beiträge kommentiert und verlinkt.

 
Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Wissensgesellschaft und Demografie (PDF/152KB)
 

T. Auer; In SCHWEIZER ARBEITGEBER; 19/2003: Nachhaltigkeitsberichte belegen ökologische, soziale und wirtschaftliche Engagements, die Unternehmen im Umgang mit internen und externen Ressourcen eingehen. Sie befriedigen die gesteigerten Informationsbedürfnisse von Stakeholdern. Die Berichterstattung konzentriert sich auf Kenndaten und somit auf harte Fakten. Die wichtigste Unternehmens-Ressource, der "weiche Faktor Wissen", wird jedoch ungeachtet der demografischen Entwicklung nicht nachhaltig gepflegt. Weshalb? Weil Wissen nicht gemessen werden kann? Ein Derivat der Balanced Scorecard relativiert diesen Einwand.
English Translation (PDF/142KB)

   
Nachhaltige Pflege der wichtig(st)en Ressource (PDF/175KB)
 

T. Auer; In WIV-Newsletter; 02/2004: Es ist erstaunlich, dass ausgerechnet die wichtig(st)e Unternehmensressource Wissen im Konzept der Nachhaltigkeit kaum Beachtung findet. Indessen gibt es  viele Herausforderungen, die eine nachhaltige Wissensarbeit sinnvoll machen, zum Beispiel:
- Die demografische Zeitbombe: In den nächsten Jahren wird die geburtenstarke Nachkriegsgeneration (Babyboomers) das Pensionsalter erreichen. Unter diesen gibt es überdurchschnittlich viele Wissensträger, da diese Generation sich u. a. durch eine hohe Arbeitsplatztreue auszeichnet. Es gilt, deren Erfahrungswissen zu sichern, so lange die Wissensträger noch in der Organisation beschäftigt sind.
- Die strukturelle Wissensbasis pflegen: Innovationen, Restrukturierungen, Diversifikationen etc. haben einen direkten Einfluss auf das organisationale Wissen. Es entstehen Wissenslücken, die durch den Erwerb und/oder die Entwicklung von Wissen gefüllt werden. Ein sachbezogener Weg ist die Formulierung von Wissenszielen der eingeleiteten Massnahmen, da Zielerreichung zu Veränderungen führt, die mit Indikatoren messbar sind.
- Zugriff auf externe Wissensquellen: Oft verfügen Anwender über umfassendere Produktekenntnisse als die Lieferanten. Die systematische Nutzung dieses Stakeholderwissens ist eine wertvolle Informationsquelle für die Entwicklung von marktgerechten Neuprodukten.
English Translation (PDF/41KB)

   
Lernmodul Nachhaltige Unternehmensführung & -Berichterstattung (PDF/41KB)
 

Curriculum für Kaderausbildung / 20 Lektionen; Auer Consulting: Nachhaltigkeit ist das Leitbild einer Entwicklung, welche die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken. Zentrales Element ist eine zukunftsorientierte Perspektive, die ökonomische, ökologische und soziale Aspekte umfasst. Die Nachhaltigkeits-Berichterstattung ist kein modisches PR-Instrument für multinationale Firmengruppen: Sie befriedigt die gesteigerten Informationsbedürfnisse der Stakeholder und ist zu einem wichtigen Instrument der Unternehmensbewertung geworden. Daraus ist eine neue Bildungsforderung für das strategisch orientierte Management und für Kommunikationsfachleute entstanden. Der Abschluss des Lehrgangs befähigt die Teilnehmenden, eine Nachhaltigkeits-Strategie zu konzipieren und eine umfassende Berichterstattung zu erstellen.